Autor: Andreas Käuser
ISBN-13: 9783631422120
Einband: Taschenbuch
Seiten: 397
Format: 211x151x26 mm
Sprache: Deutsch

Physiognomik und Roman im 18. Jahrhundert

24, Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte
 Taschenbuch
Sofort lieferbar | Versandkosten
In den Warenkorb
68,95 €
Aus dem Inhalt: Wissenschaftshistorischer und wissenschaftstheoretischer Status physiognomischer Theorie im 18. Jahrhundert - Physiognomik und Roman - Verbrecher und schöne Seele - Poesie und Anthropologie.
Die Arbeit weist eine Semiotik des Körperausdrucks als epochalen Problemgehalt der Spätaufklärung nach. Die Rezeption von Lavaters 'Physiognomik' erbringt das theoretische Konzept einer Anthropologie, in der die Frage nach dem Zeichencharakter des Körperausdrucks entscheidende Bedeutung erlangt. Das schwierige Verhältnis von Körperausdruck und Sprache läßt diese Theorie nur in paradoxer und fragmentarischer Form zu. Dagegen findet der Körperausdruck in zeitgenössischer Erzählprosa eine angemessene Sprachform. Die Arbeit zeichnet diesen Diskursübergang von der anthropologischen Theorie zur fiktionalen Prosa nach. Dabei spielt die Frage nach Individualität und Identität eine zentrale Rolle. Insbesondere die Theorien Lavaters, J.J. Engels, Humboldts, Schillers und Lichtenbergs sowie Erzählwerke Schillers, Diderots und Jean Pauls werden untersucht.

Zu diesem Artikel ist noch keine Rezension vorhanden.
Helfen sie anderen Besuchern und verfassen Sie selbst eine Rezension.

 

Rezensionen

Autor: Andreas Käuser
ISBN-13:: 9783631422120
ISBN: 3631422121
Erscheinungsjahr: 01.10.1989
Verlag: Lang, Peter GmbH
Gewicht: 520g
Seiten: 397
Sprache: Deutsch
Sonstiges: Taschenbuch, 211x151x26 mm