Autor: Gregor von Rimini
ISBN-13: 9783451302749
Einband: Gebunden
Seiten: 216
Format: 221x142x20 mm
Sprache: Deutsch,Latein

Moralisches Handeln und rechte Vernunft. Lectura super secundum Sententiarum, distinctiones 34-37 - Kommentar zu den Distinktionen 34-37 des zweiten Sentenzenbuches

22, Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters
Lateinisch - Deutsch
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Gregor von Rimini (ca. 1300-1358) gehört zu den originellen Philosophen des 14. Jahrhunderts. Sein Denken ist vor allem geprägt von der Auseinandersetzung mit Wilhelm von Ockham, dem er seine bewusst an Augustinus ausgerichtete Position entgegensetzt. Im hier präsentierten Text geht es vornehmlich um ethische Fragestellungen, wenn Gregor schlechtes Handeln (theologisch: Sünde) als "Handeln gegen die rechte Vernunft" bestimmt. In ihrer Wirkungsgeschichte noch bedeutsamer sind die Versuche Gregors, den Verpflichtungsgrund von "gut" und "schlecht" unabhängig vom göttlichen Willen allein an die rechte Vernunft zurückzubinden. Dazu führt Gregor das Gedankenexperiment der hypothetischen Nichtexistenz Gottes ein, um die Unabhängigkeit der rechten Vernunft vom Gottesgedanken zu unterstreichen. Mit diesem "etiamsi Deus non daretur"-Argument, das zum Teil immer noch Hugo Grotius zugeschrieben wird, leistet Gregor einen zentralen Beitrag zur ethischen Debatte um den Status des moralisch Guten und Schlechten.
Autor: Gregor von Rimini
ワbersetzung von: Isabelle Mandrella
Gregor von Rimini (um 1305-1358), letzter großer Vertreter der Augustinerschule, dessen Sentenzenkommentar Philosophie und Theologie bis in die Neuzeit hinein beeinflusste.

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Autor: Gregor von Rimini
ISBN-13:: 9783451302749
ISBN: 3451302748
Erscheinungsjahr: 01.04.2010
Verlag: Herder Verlag GmbH
Gewicht: 371g
Seiten: 216
Sprache: Deutsch,Latein
Sonstiges: Buch, 221x142x20 mm