Schöningen
ISBN:
9781159315528
Untertitel:
Schöninger Speere, Anna-Sophianeum, Esbeck, Hoiersdorf
Veröffentl:
2011
Verlag:
General Books
Gewicht:
54
Sprache(n):
Deutsch
Preis:
13,97 € (inkl. 7% MwSt)
Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 26. Nicht dargestellt. Kapitel: Schöninger Speere, Anna-Sophianeum, Esbeck, Hoiersdorf. Auszug: Schöningen - Wikipediabody{behavior:url(/w/skins-1.5/vector/csshover.htc)} Schöningen Merian-Stich um 1654Das Gebiet um Schöningen war bereits in der Altsteinzeit besiedelt. Am Rande des Braunkohlentagebaus von Schöningen wurden seit 1995 die 400.000 Jahre alten Schöninger Speere gefunden. Diese altsteinzeitlichen Wurfgeräte sind die ältesten vollständig erhaltenen Jagdwaffen überhaupt. Sie belegen, dass Menschen schon zu dieser Zeit Großwildjagd betrieben haben. Eine durchgehende Besiedlung ist für die Stadt Schöningen, die wegen ihrer Salzvorkommen besondere Bedeutung erlangte, seit etwa Christi Geburt nachweisbar. Sie war in karolingischer Zeit Königshof, wurde 747 zusammen mit Ohrum erstmals urkundlich erwähnt und ist damit der älteste Ort im ehemaligen Herzogtum Braunschweig. Sowohl Pippin der Jüngere als auch Karl der Große sind auf ihren Kriegszügen in Schöningen eingezogen. 994 und 995 hat auch Kaiser Otto III., dessen Kanzler Erzbischof Willigis von Mainz in Schöningen geboren sein soll, mehrmals hier Hoflager gehalten. Mehrere Adelsgeschlechter hatten am Elmrand ihren Sitz und im 13. Jahrhundert wurde dem Deutsch-Ritter-Orden die im Elm nahe Schöningen liegende Elmsburg übertragen. Die Edelherren von Warberg, waren reichsunmittelbar und nur dem König Untertan. Als das Geschlecht in Fehden verarmte, trug es seine Besitztümer den Welfen als Lehen auf. Die Welfen hatten bereits um 1347 mit dem Schloss Schöningen eine starke Befestigung zum Schutz ihrer östlichen Landesgrenze angelegt. Zur Entwicklung des Postwesens in Schöningen siehe: Postroute Braunschweig-Helmstedt-Magdeburg. Schloss SchöningenDer Schlossbau beruht auf Welfenherzog Magnus, der hier um 1350 ein Jagdschloss errichten ließ. Es diente gleichzeitig als Grenzfeste zu den Gebieten der Bischöfe von Halberstadt und Magdeburg. Die Anlage nahm Schaden, als der Schmalkaldische Bund gegen Herzog Heinrich<